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Über mich

Ich habe Schach erst mit 17 Jahren gelernt - von einem Mitschüler im Skilager

Anfangs musste ich mir jede Regel gleich mehrmals erklären lassen. Heute ist Schach mein Beruf: Volkshochschulen und Pro Senectute buchen mich als Kursleiter.

Matthias Wenker sitzt lächelnd hinter einem aufgebauten Schachbrett, an der Wand Bilder zu Kino, Fussball-Nati und Musik

Jeder kann Schach lernen. Es braucht keine besonderen Vorkenntnisse - sondern die richtige Reihenfolge, verständliche Erklärungen und jemanden, der auf deine Fragen eingeht.

Wie ich zum Schach kam und warum ich unterrichte

Ich war 17 und in einem Skilager. Eines Tages war das Wetter so schlecht, dass an Skifahren nicht zu denken war. Also sassen wir im Haus herum. Bis mein Mitschüler Jürg plötzlich Schach vorschlug und mir die Figuren zeigte.

Ab 1980 spielte ich Turniere - und habe seither nicht mehr aufgehört. Wenn ich heute darüber nachdenke, begann meine ganze Schachgeschichte also wegen schlechtem Wetter und dank Jürg, der sich damals die Zeit nahm, mir dieses Spiel zu zeigen.

Vielleicht ist das genau auch der Punkt bei dir.

Bei vielen, die Schach lernen möchten, kommt dieser Jürg nie vorbei. Sie laden eine App herunter, schauen Videos oder kaufen sich ein Buch, das nach dreissig Seiten liegen bleibt. Nach ein paar Wochen stehen sie wieder da, wo sie angefangen haben - und denken vielleicht: Ich bin einfach nicht gut genug für Schach.

Dabei ist das so gut wie nie der Grund.

Was fehlt, ist oft nur jemand, der neben einem sitzt, zuhört und genau dort ansetzt, wo es gerade nicht weitergeht. Jemand, der erklärt, warum dieser eine Zug nicht so gut war - und was man stattdessen hätte spielen können.

Genau deshalb unterrichte ich Schach.

Ich bin jemand, der sich dafür die Zeit nimmt. Der Fragen ernst nimmt und nicht einfach nur zeigt, welcher Zug richtig wäre, sondern auch erklärt, warum.

Bei mir muss dafür niemand auf schlechtes Wetter warten

Meine Mission

Jeder kann Schach lernen. Es braucht keine besondere Begabung - sondern die richtige Reihenfolge, verständliche Erklärungen und jemanden, der auf deine Fragen eingeht.

Ich weiss, wie so ein Satz klingt, wenn jeder zweite Anbieter grosse Versprechen macht. Deshalb erzähle ich lieber von meinem Vater.

Ich habe ihm Schach beigebracht, als er 81 Jahre alt war. Danach trat er dem Schachklub Biel bei und spielte dort acht Jahre lang die Klubmeisterschaft mit, bis er 89 Jahre alt war.

Wenn du also denkst, du seist zu alt oder zu langsam für Schach: Ich habe den Gegenbeweis nicht irgendwo gelesen, ich habe ihn in meiner eigenen Familie erlebt.

Qualifikationen und Erfahrung

Vielleicht fragst du dich gerade: Wer ist Matthias Wenker eigentlich, welche Qualifikationen bringt er mit und welche Erfahrung hat er als Schachlehrer?

Zum Unterrichten kam ich eher zufällig - über ein Inserat in der Schachzeitung. Die Schulschachprofis suchten Lehrpersonen für Kinderkurse. Ich habe mich noch am selben Tag beworben.

Daraus wurden zwei Jahre bei den Schulschachprofis und zusätzlich zwei Jahre wöchentlicher Schachunterricht an einer Grundschule - von der ersten bis zur sechsten Klasse. Bis zu 20 Kinder sassen dabei im Klassenraum.

Wer einmal versucht hat, 20 Schülerinnen und Schüler dieselbe Schachregel zu erklären, lernt schnell, dass es nicht reicht, etwas selbst zu verstehen. Man muss es so erklären können, dass es auch beim Gegenüber ankommt. Wenn es beim ersten Mal nicht ankommt, formuliert man es eben anders. Und nochmals anders.

Ausbilden liess ich mich später bei der Kasparov Chess Foundation. Dazu kommt ein Diplom als Mental-Coach. Mentale Zusammenhänge haben mich schon immer interessiert, im Schach wurden sie für mich irgendwann zu einem Schwerpunkt: Nervosität, Frust nach Niederlagen, Zweifel - und dieser Moment, in dem der Kopf ausgerechnet blockiert, wenn man eigentlich genau wüsste, was man zu tun hätte.

Diplom des Instituts Mental Power: Matthias Wenker hat die Diplom-Prüfung zum Dipl. Mental-Coach erfolgreich absolviert
Diplom Mental-Coach, Institut Mental Power, 2007

Darüber habe ich später auch ein Buch geschrieben.

Für die Arbeit mit Kindern kann ich auf Anfrage einen aktuellen Sonderprivatauszug aus dem Schweizer Strafregister vorlegen.

Nachweise und Referenzen

  • Zertifizierter Trainer der Kasparov Chess Foundation
  • Diplomierter Mental-Coach
  • Kursleiter an der Volkshochschule Region Solothurn
  • Kursleiter bei Pro Senectute Kanton Bern
  • Zwei Jahre Schulschachprofis
  • Zwei Jahre Grundschule, 1.–6. Klasse
  • Sonderprivatauszug aus dem Strafregister auf Anfrage

Meine Kurse bei VHS und Pro Senectute

Was ich über mich selbst sage, ist das eine. Die Volkshochschule Solothurn und Pro Senectute Kanton Bern buchen mich als Kursleiter. Beide schauen genau hin, wen sie vor ihre Kursteilnehmer und Kursteilnehmerinnen stellen, bevor sie eine Zusammenarbeit eingehen.

Diese Kurse laufen nicht über mich, sondern über die jeweiligen Veranstalter. Anmeldung, Termine und Preise regeln sie selbst.

Meine Haltung im Unterricht

In meinen Anfängerkursen sitzt niemand, der etwas beweisen muss. Wer zum vierten Mal fragt, wie der Springer zieht, bekommt von mir genauso eine klare Antwort wie beim ersten Mal oder wenn nötig eine andere Erklärung.

Fehler sind für mich kein Problem, sondern das wertvollste Lernmaterial im Schachunterricht. Daran sehe ich, wie du denkst und kann genau dort ansetzen.

Ehrlich bin ich auch bei dem, wo die Grenzen bei Schach sind. Dass Schach nachweislich als «Gehirntraining» wirkt, ist wissenschaftlich nicht abschliessend bewiesen. Deshalb verspreche ich dir das auch nicht.

Was ich dir aus eigener Erfahrung sagen kann, ist folgendes: Ein Sudoku ist gelöst oder nicht. Beim Schach gibt es selten nur einen guten Zug, und keine zwei Partien verlaufen gleich. Ein Kreuzworträtsel löst du allein. Am Schachbrett sitzt dir ein Mensch gegenüber - und nach der Partie könnt ihr beide noch darüber reden, was da auf dem Brett passiert ist. Oder über was ganz anderes.

Wenn du Eröffnungen für den Turniereinsatz auswendig lernen willst, gibt es Trainer, die dafür besser geeignet sind als ich. Soll dein Kind Turniere gewinnen, engagiere besser einen Coach, der darauf spezialisiert ist.

Bei mir geht es um etwas anderes: Schach zu verstehen, Schritt für Schritt besser zu werden - und vor allem Freude am Spiel zu haben.

Neben dem Schachbrett

Neben Schach lese ich gerne Carl-Barks-Comics und Science-Fiction-Bücher, schaue Filme wie Avatar, verfolge die Schweizer Fussball-Nati und höre Pop- und Rockmusik. In den letzten Monaten habe ich mich intensiv mit KI-Anwendungen befasst und gebe dieses Wissen auch in Kursen weiter, wie z. B. im November an der VHS Solothurn.

Wenn zwischen zwei Zügen also mal Zeit für ein anderes Thema bleibt, bin ich immer dabei.

Das sagen Kursteilnehmer und Kursteilnehmerinnen über meinen Unterricht

«Die Kursbeschreibung hält, was sie verspricht.»

Marianna, Einsteigerkurs an der VHS Solothurn

«Unsere Erwartungen wurden erfüllt und wir sind heute in der Lage, zusammen eine Partie nach den Regeln zu spielen. Wir sind noch weit entfernt, Grossmeister zu sein, lernen aber mit jeder Partie und mit jedem Patzer dazu.»

Peter und Margrit, Einsteigerkurs an der VHS Solothurn

Mein Weg zum Schach begann mit schlechtem Wetter im Skilager.

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